Die Rauminstallation, für die ich den Originalton aufgenommen und gemischt habe, ist noch bis 04.08. in der Kunsthalle Bremen zu sehen.
Hier der offizielle Text von der Homepage der Kunsthalle Bremen:
In welche Welt wächst man als junger Mensch hinein? Wie haben die vorherigen Generationen diese Welt konstruiert und hinterlassen? Wie kann man vorgegebene Systeme, vorhandene Kenntnisse und Strukturen nutzen und sich zu eigen machen? Die Künstlerinnen Lisa Seebach (*1981, Köln) und Julia Charlotte Richter (*1982, Gießen) setzen sich in ihrer multimedialen Rauminstallation Aren’t you the one who can remember the future? mit Transformationen und Bruchstellen in verschiedenen Zwischenwelten auseinander. Anhand der Lebensphase des Teenager-Seins spüren sie exemplarisch dem Übergang von einer kindlichen Vergangenheit in eine ungewisse Zukunft nach.
„Point Blank“ bezieht sich auf eine Filmszene aus „The Misfits“ (1961), die in Julia Charlotte Richters Arbeit reinszeniert und weiterführend kontextualisiert wird. In der Originalszene bäumt sich die frisch geschiedene Hauptfigur Roslyn (Marilyn Monroe) gegen drei abgehalfterte Cowboys auf und konfrontiert die Männer mitten in der Wüste mit all ihren Ängsten, Mängeln und verlorenen Träumen. In „Point Blank“ sehen wir eine junge Frau, die in surrealen Wüstenlandschaften umherwandert, ein Aufbruch ins Entlegene der Welt und das eigene Innere. Mit jedem Schritt hinaus in die Wüste, begibt sich das Mädchen in ihre eigene Tiefe hinab, wo sie einen Ort sucht, der für die Platzierung ihrer Gefühle und Worte geeignet zu sein scheint. Doch im Gegensatz zu Roslyn richtet sich die junge Frau nun an abwesende Adressaten: „Liars“, „Murderers“ und „Dead Men“ ruft sie und dreht sich wild umher. Die Worte, die sich wie Schüsse in der Luft verteilen, fallen jedoch wieder auf sie zurück. Außer einem leicht vernehmbaren Echo gibt es keine Resonanz an diesem Ort, der als dramatische Sehnsuchtskulisse in die kollektive Kinogeschichte eingebrannt ist und die Besessenheiten einer verzerrten, patriarchalen Gesellschaft abbildet. An der selben Stelle, wo Roslyn noch drei Männern ein erschrockenes Staunen entlocken konnte, bleibt die junge Frau in Julia Charlotte Richters Video allein und ungehört, die Wüste als einziger Zeuge ihres Manifests, ihrer Wut und ihrer Stärke.
Regie,Produktion, Schnitt: Julia Charlotte Richter
Die Dokumentation „Im Gedächtnis einer Stadt – Operation Gomorrha“ von Christian Grasse läuft am Freitag 26. 7., 19 Uhr sowie Samstag, 28. 7. im Abaton-Kino in Hamburg. Ich habe dafür die Tonmischung übernommen.
Die TAZ hat dazu unter der Überschrift „Ich sprach in der Küche mit Wolf Biermann über die Luftangriffe“ folgendes Interview mit dem Regisseur veröffentlicht:
Bei der Preisverleihung zum Spiel des Jahres 2024 hat Regisseur Hendrik Schmitt ein Interview zum Dokumentarfilm „Spielerepublik Deutschland“ gegeben, für den ich in weiten Teilen den Originalton aufgezeichnet habe. Hier der Link, Hendrik spricht ab 1:45:00.
Das KVFF ist eines von 13 A-Festivals weltweit. Die Special Mention ist ein schöner Erfolg für Xoftex, für den ich in weiten Teilen den O-Ton aufgenommen habe. Gratulation, Noaz!
Hier verlinke ich mal eine Kritik zu Noaz Deshe`s Film „Xoftex“, der gerade Weltpremiere auf dem KVFF in Karlsbad und dem Filmfest München gefeiert hat und für den ich Teile des O-Tons aufgenommen habe.
Für die documenta and Museum Fridericianum gGmbH habe ich den Originalton für diesen Film zum Thema Nachhaltigkeit/Green Museum aufgenommen. Die Tonmischung stammt ebenfalls von mir. Kamera und Schnitt: Till Krüger
Zum Inhalt:
documenta is one of the most important exhibitions of contemporary art worldwide. Given its role, it has a special responsibility as regards sustainability and seeks to act as a role model. We see sustainable action as an important cross-cutting task. For us, sustainability goes far beyond environmental sustainability. The most important benchmark for all our efforts is the UN Agenda 2030 for Sustainable Development and the documenta is guided by the three-pillar model of sustainability anchored in the Agenda: Sustainability embraces ecological, economic, and social aspects.
Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft ist im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2024 zum Thema „Freiheit“ unterwegs. Wie frei sind unsere Entscheidungen? Was können wir aus der Geschichte über Freiheit lernen? Was bedeutet der Einsatz von Künstlicher Intelligenz für unsere Freiheit? Rund 30 interaktive Exponate laden die Besucherinnen und Besucher ein, sich mit verschiedenen Facetten von Freiheit auseinanderzusetzen.
Für den hier verlinkten Film und den Teaser habe ich Interviews geführt, den O-Ton aufgenommen und die Tonmischung übernommen. Kamera und Schnitt: Sascha Mannel.
Von der Homepage des Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Die interaktive Ausstellung an Bord des umgebauten Frachtschiffs MS Wissenschaft präsentiert Besucherinnen und Besuchern vielfältige Perspektiven auf das Thema Freiheit.
„Freiheit ist das Fundament für alles: Für die Art, wie wir in unserem Land leben, für unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und unseren Wohlstand. Und sie ist von verschiedenen Seiten unter Druck“, so Bundesforschungs-ministerin Bettina Stark-Watzinger. „Wir wollen 2024 zu einem intensiven Debattenjahr machen, zum Jahr der Freiheit. Daher lade ich alle ein, an Bord der MS Wissenschaft zu kommen und sich intensiv mit dem Thema Freiheit auseinanderzusetzen.“
Interaktive Exponate zum Thema Freiheit
Rund 30 interaktive Exponate laden die Besucherinnen und Besucher ein, sich mit verschiedenen Facetten von Freiheit auseinanderzusetzen: So können Interessierte selbst zu Hirnforschenden werden und herausfinden, wie frei ihre Entscheidungen wirklich sind. Oder sie können bei einem Pinball-Spiel erfahren, wie genetische und gesellschaftliche Faktoren bestimmte Lebensbereiche beeinflussen. Wer sich für aktuelle Fragen rund um Meinungsfreiheit in den sozialen Medien interessiert, kann testen, wie sich neue EU-Regeln zur Eindämmung von Hass im Netz auswirken. Und bei einem Quiz zur Geschichte des Freiheitsbegriffes vom Mittelalter bis in die Gegenwart können Ausstellungsgäste ihr Wissen testen. Ergänzend gibt es in vielen Tourorten ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm sowie Schulworkshops. Die Ausstellung wird ab zwölf Jahren empfohlen.
www.ms-wissenschaft.de
www.wissenschaftsjahr.de
Die MS Wissenschaft tourt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch Deutschland. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen. Die Exponate kommen direkt aus der Forschung und werden zur Verfügung gestellt von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern.
Betongeflüster, bei dem ich am Surround Mix mitgearbeitet habe, läuft bei den Vienna Shorts (logischerweise in Wien) an folgenden Terminen:
Samstag, 01. Juni um 18:00 Uhr im Stadtkino im Künstlerhaus Sonntag, 02. Juni um 13:30 Uhr im Milieukino im MQ
Von der Festivalhomepage:
Dieser hochaktuelle und doch zeitlose „Wienerfilm“ zeugt von Sensibilität, Kunstfertigkeit und Originalität. Jeglicher Zusammenfassung trotzend – die Geschichte eines unbändigen Monsters ließ sich sowohl von Mittelaltersagen als auch von Internetchats inspirieren –, schreit dieses Stimmungsgedicht von Autor/Regisseur Lenz (Battlefield, ÖW 2020) förmlich nach der Kinoleinwand. Ein Miniepos, das beim Entfalten seines neofolkloristischen Zaubers bravourös mit dem Breitwandformat umzugehen weiß. (ny)