Die Festivaltour von „We are all going to die“ neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Die Dokumentation ist aber nochmal zu sehen in Hamburg im Dokumentarfilmsalon (B-Movie St. Pauli) am 14.04.2026.
Ich war die Voice Over Aufnahmen und die Mischung zuständig.
Für die Dokumentation „Ach und Krach“ von Julia Allnoch und Till Krüger habe ich den Ton gemischt. Hier die Infos zum nächsten Screening:
Der Dokumentarfilm begleitet die Band Mykket Morton – vier junge Musiker, die alles auf eine Karte setzen. Ihr großer Traum: Mit ihrer Musik groß rauskommen und irgendwann davon leben zu können. Doch der Weg dorthin ist steinig. Zwischen Proberaum, kleinen Bühnen und schlecht bezahlten Nebenjobs stellt sich immer wieder die Frage: Wie viel Leidenschaft kann man sich leisten? „ACH UND KRACH“ ist ein Porträt über Träume, Durchhaltevermögen und die Momente, in denen man sich fragt, ob man noch auf dem richtigen Weg ist. Filmvorführung inkl. anschließender Q&A mit den Filmemacher:innen Julia Allnoch und Till Krüger plus Special Guest im ZfKW, Eintritt frei
Screening inkl. Q&A am 25.02.26 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr im
Das RANGE Sound Festival kehrt vom 10. bis 12. Oktober 2025 zurück und präsentiert ein vielfältiges Spektrum an experimenteller Musik, Klangkunst, Performances, Installationen und Workshops. Das Festival versteht sich als ein Verstärker einer aufstrebenden Bewegung, die die Klangkunst in den letzten zehn Jahren in Kassel verankert und eine aktive Gemeinschaft von Klangkünstlern gebildet hat. Das Festival bietet ein offenes, inklusives Erlebnis für Klangliebhaber und Neugierige jeden Alters. Ich bin auch dabei und biete einen Workshop für binaurale Hörspiele an! Hier die Details dazu:
Binaural Audio & Radio Plays Sunday, 2–6pm | flipdot Dive into the world of binaural sound recording. Work in small groups to create 90-second audio pieces using artificial head microphones, voices, objects, and environmental sounds. No prior experience necessary.
Der Förderverein Kulturdenkmal Kurbad Jungborn hat unter der Vorsitzenden Bettina Fraschke und dem kuratorisch-gestalterischen Team Celina Hutwelker, Maja Wirkus und Eric Pries das Bademuseum im Kurbad Jungborn in der Sternstrasse 20 in Kassel modernisiert und neu gestaltet. Ab dem Eröffnungswochenende (11./12. Oktober jeweils 12-18h) werden dann auch von mir aufgenommene interessante Zeitzeugeninterviews zu hören sein – und dann natürlich auch dauerhaft. Weitere Details:
Am 02.10.2025 um 19:30h feiert „Der schwarze Hering“, eine Krimikomödie von Christoph Steinau, die Uraufführung im Goethes PostamD in Kassel. Ich habe für das Stück zahlreiche Sprach-Einspieler aufgenommen und bearbeitet.
Zum Inhalt:
New York, 1949. Privatdetektiv Milton Barlowe fristet ein gebeuteltes Dasein. Sein Intimfeind Lefty Bronnsmeyer ist einfach nicht dingfest zu machen, seine große Liebe Roxanne spurlos verschwunden. Und seit seiner Kriegsverletzung hört er immer diese komische Stimme in seinem Kopf. Nun soll er für die aufregende Blondine Honey Honeypiper ein mysteriöses Amulett namens „Der schwarze Hering“ wiederbeschaffen. Bei seinen Ermittlungen wird ihm plötzlich der Mord an Entertainer Sidney Kleinfeld in die Schuhe geschoben.
Und damit nicht genug: „Der schwarze Hering“ entpuppt sich als Schlüssel zu einem Schatz von unschätzbarem Wert. Als plötzlich Roxanne wieder auftaucht, der rätselhafte Kunsthändler Claude Schabraque in Erscheinung tritt und sich auch noch Intimfeind Lefty für das Amulett interessiert, gerät Barlowe zwischen die Fronten von gemeinen Gangstern, mysteriösen Frauen und internationalen Geheimdiensten.
„Der schwarze Hering – Eine Farce Noir“ ist Parodie und Hommage an die großen „Film Noir“- Werke der 40er Jahre, „Tote schlafen fest“ und „Die Spur des Falken“. Das Stück basiert auf dem Musical „The Swinging Detective“ von Christoph Steinau und Michael Fajgel und erlebt in dieser Fassung seine Uraufführung.
Mit Martin Rüegg, Anja Dorrer, Christoph Steinau, Sabine Guth, Claudius Freyer und Natalie Nowak in einer Inszenierung von Claudius Freyer. Musik: Thomas Höhl
THIS FILM IS SECRET follows a narrator on his voyage into a particularly dark moment in history, where humans tested the first biological weapon – the Anthrax bomb – on a herd of sheep on the “island of death” in Scotland.
Set in the time period of the ongoing Holocaust and World War II, this top secret experiment was conducted with the intention of using this weapon of mass destruction on Nazi Germany.
The narrator struggles with the implications of weaponizing bacteria, which opens a crack in his life and leads him to explore a cycle of questions of morality, ethics, and human nature.
All this is revealed in a stream of consciousness, as the narrator watches birds in a tree next to his balcony, and experiences the power and helplessness of the natural world being trapped inside his Berlin apartment during the pandemic lockdown, facing the invisible burdens of the past and future.
In the end, the birds offer a reminder of hope in apocalyptic times with the phrase: “Poo-Tee-Weet”.
Sounddesign: Christian Wittmoser, Musik: Thomas Höhl
Das Hörstück „WAMS – Zehn Lieder für Helena Syrkus“ ist der Ausgangspunkt einer klanglichen Entdeckungsreise ins „Weekendhuischen“ des polnischen Architektenpaares Helena und Szymon Syrkus. Nördlich von Warschau am Fluss Narew gelegen, war es Treffpunkt mit Kolleginnen und Kollegen der Internationalen Moderne. Ein Ort der Erzählung gelebter Geschichte, in dessen Mittelpunkt Helena Syrkus steht.
Den Winter über zu wild geworden, jagen sie dem letzten Schnee nach, dem leisen Anraufen des Flusses. Kurze Wellenschläge, ein Faltenwurf. Sie zieht dran. Aus Sorge um die gute Form, dass das Rauschen weicher, das Bild glatt wird. Im Hintergrund der Chor der gravitätischen Herren, im Vordergrund der Pavillon der Neuen Zeit.
Das Hörstück WAMS ist eine biografische Reise durch die gesellschaftspolitischen Aufbrüche der Moderne, die Zeit des Zweiten Weltkrieges und die der Blockbildung danach. Es erzählt in zehn Kapiteln von Freundschaft und gegenseitiger Wertschätzung in tumbling times, den Bedingungen einer liberalen Kultur‐ und Wissenslandschaft und einer Frau, die im Zentrum der europäischen Avantgarden stand. So wie viele massgebliche Protagonist:innen ihrer Zeit, fand Helena Syrkus in den sogenannten westlich geprägten Narrativen der Kulturgeschichte jedoch kaum Beachtung. Die Gründe dafür sind ebenso vielfältig, wie die Zeitläufe und Biografien komplex sind.
WIRKUSPRIES und Tobias Böhm laden Sie herzlich zu einer Klang‐Text‐Performance mit Bandmaschine, Wasserharfe, Kaoss‐Pad, Tenori‐On und einer Textcollage ein, die die mikrohistorischen Erzählungen ihrer Zeit mit den umfangreichen Korrespondenzen im Netzwerk der Moderne und der künstlerischen Arbeit WE ARE MILLENIUM STARS miteinander verschränkt.
Sie macht die Arme weit, als wolle sie den Abstand messen. Die Bundfalten ihrer Hose atmen im Wind. Sie zieht den Vorhang zu, schaltet das Mikrofon an.
Der Eintritt ist frei. Wir möchten Sie aber bitten, sich möglichst per E‐Mail an me@wirkuspries.com vorher anzumelden. Der Einlass beginnt um 18Uhr30.