„Eckis Welt“ (von Olaf Saumer) endlich komplett online!

Noch während meines Studiums entstand unter der Regie von Olaf Saumer der mittellange Dokumentarfilm „Eckis Welt“ über die älteste und größte Videothek der Welt und dessen Besitzer Ecki Baum. Ich habe Ecki damals als ein Stehaufmännchen empfunden, der das Träumen nie verlernt hat. Die Doku hat aber auch einige skurrile Momente und Lacher parat, einmaliges Archivmaterial und einen sympathischen Retro-Charme aus einer netflixfreien Zeit.

Olaf und ich haben den Film zu zweit gedreht und ich erinnere mich an die Drehzeit gerne zurück. Alles war einfach gehalten, die Zusammenarbeit war gut und der Spaßfaktor groß. Olaf hat sowohl Kamera als auch Regie übernommen, ich habe den O-Ton übernommen und auch zahlreiche Kundeninterviews geführt (von denen es eigentlich noch einige mehr gab, die sehr zeigenswert waren).

Leider gabs die Doku fast nirgends öffentlich zu sehen, das ändert sich nun! Hier ist sie in voller Länge zu sehen:

Viel Spaß!

Kulturpreis der Stadt Kassel…

Der Kulturpreis der Stadt Kassel wurde im Jahr 2020 mit einem Sonderpreis für die Aktion des KulturBahnhof Kassel e.V. für die Kampagne „Ohne Kultur isses für’n Arsch“ vergeben. Gerne habe ich die Aktion als eines der Jurymitglieder unterstützt! Gratulation an Christoph Langguth und die Verantwortlichen und Spender der Aktion!

Das Bild: Die Jury (v.l.n.r.):

Tobias Hartung aus dem Kulturamt der Stadt Kassel mit der Jury (v.l.n.r.): Alexandra Berge (Atelierrundgang, Kunstverein), Vera Lasch (Kulturnetz e.V.), Svenja L. Schröder (Studio Lev, Staatstheater Kassel), Tobias Böhm (Netzwerk Hammerschmiede), Christine Knüppel (ehemalige Leiterin des Kulturzentrums Schlachthof), Andreas Gebhardt (Literaturhaus Nordhessen), sowie Christoph Langguth (Randfilmfest, KulturBahnhof e.V.).

Tontipp Nr.40

Die meisten Tonrekorder bieten mittlerweile Smartphone Apps über die der Rekorder weitgehend bedient und eingestellt werden kann. Besonders die Benennung der Dateien und die Tonprotokolle lassen sich damit deutlich schneller und übersichtlicher erstellen. Bei Zoom braucht es dafür zwar einen zusätzlichen Bluetooth Adapter, der ist aber sein Geld wert. Sounddevices MixPre und 8er Serie-Rekorder benutzen die Wingman-App!

FÜHRT EIN ORDENTLICHES DIGITALES TONPROTOKOLL UND BENENNT DIE DATEIEN KORREKT!

Tontipp Nr.39

Beim AB Verfahren werden zwei Kugelmikrofone genutzt, um eine möglichst beeindruckende Stereoaufnahme zu erzeugen. Die Kugelmikrofone haben keinen Nahbesprechungseffekt, das ist von Vorteil. Ausserdem kann man den Abstand variieren, von mindestens 17,5cm (durchschnittlicher Ohrabstand beim Menschen) bis hin zu 1,8m („bigger than life“-Effekt). Dementsprechend wird zwischen Klein-AB und Groß AB unterschieden. Welchen Abstand sollte man also wählen? Ich höre dabei immer auf die Stereobreite des Originalsignals, bedenke das künstlerische Ziel und entscheide danach. Eine Raumatmo in beengten Verhältnissen ist also eher etwas für das Klein AB, die Regenatmo oder eine Meeresatmo eignet sich für den ganz großen Abstand. Hier nochmal eine Waldatmo mit 1,8m Mikrofonabstand (ja ich weiß, die hatte ich schonmal gepostet ;-)):

Tontipp Nr.38

Seit einiger Zeit bieten die Hersteller Zoom und Sounddevices mobile Rekorder an, die auch in 32-bit Float aufnehmen können und damit einen übernatürlich großen Dynamikbereich abdecken. Es geht dabei um den Zoom F6 Rekorder und die Sounddevices MixPre II Serie. Lasst euch den Vorteil nicht entgehen, das nachträgliche Runterpegeln zum Entfernen von Übersteuerungen ist nur ein Vorteil. Die Dateien werden zwar größer dadurch, aber der Speicherplatz sollte nicht der hindernde Kostenfaktor einer guten Tonproduktion sein.

Ein kleiner Nachteil ist dann aber doch da: Checkt vorab den ganzen Postproduktionsworkflow, ob alle nachgeordneten Bearbeitungsschritte in 32-Bit float möglich sind. Wenn ja:

RECORDED IN 32-BIT FLOAT!

Als Jurymitglied tätig….

Ich dürfte als Jurymitglied tätig sein, hier der offizielle Text dazu:

Die Spendengelder aus der Kampagne „Ohne Kultur isses für’n Arsch!“ zur Unterstützung der freien Kasseler Kulturszene werden nun ausgezahlt. Zur Verfügung standen 54.000 Euro, die von mehr als 500 Unterstützerinnen und Unterstützern gespendet wurden. Die Benachrichtigung der Empfängerinnen und Empfänger der Mittel erfolgt in der kommenden Woche.
Am vergangenen Freitag hat die Jury die Bewerbungen gesichtet und über die Verteilung entschieden. Dazu gehörten (v.l.n.r.): Alexandra Berge (Atelierrundgang, Kunstverein), Vera Lasch (Kulturnetz e.V.), Svenja L. Schröder (Studio Lev, Staatstheater Kassel), Tobias Böhm (Netzwerk Hammerschmiede), Christine Knüppel (ehemalige Leiterin des Kulturzentrums Schlachthof), Andreas Gebhardt (Literaturhaus Nordhessen), sowie Christoph Langguth (Randfilmfest, KulturBahnhof e.V.).