Der Dokumentarfilm North Whale Island von den Regisseuren Trond Ansten und Clemens Wilhelm hat auf dem Matsalu Nature Film Festival (MAFF) 2026 den Special Prize of Nurmsi Taluresto gewonnen. Gratulation!
Sounddesign Christian Wittmoser, Musik von Torgeir Vassvik, Tonmischung stammt von mir!
Wer den Film gerne mal sehen will hat die nächste Chance bei einem Screening in Berlin im Kino Central am 11.11. um 20h:
Ich hatte es bereits angekündigt: Beim Range Sound Festival in Kassel vom 09.-11. Oktober werde ich in einer Gesprächsrunde mit Eeva Ojanperä zum Thema „Diegetische Musikproduktion im Spielfilm“ aus meiner eigenen Erfahrung berichten, Praxisbeispiele zeigen und Ratschläge für Filmemacher geben, wie diese besondere Situation der Musikproduktion am Spielfilmset zu lösen ist.
Sonntag, 11.10. 14h im Mimikri und im Festival-Radio „TrafoRadio“ über die Homepage des Festivals
Zum Inhalt:
Diegetische Musikproduktion im Spielfilm – Zwischen Realität und Dramaturgie
Musik im Film kann weit mehr sein als emotionale Untermalung. Besonders spannend wird es dort, wo sie Teil der erzählten Welt wird: als Band auf einer Bühne, als Radio im Hintergrund oder als musikalisches Ereignis innerhalb einer Szene. Diese sogenannte diegetische Musik stellt Filmtonteams vor besondere kreative und technische Herausforderungen. Die Filmtonmeisterin Eeva Ojanperä und der Filmtonmeister Tobias Böhm (bvft) sprechen über ihre Erfahrungen bei Spielfilmproduktionen, bei denen sie gemeinsam für den Originalton verantwortlich waren. Anhand konkreter Beispiele geben sie Einblicke in die Planung, Aufnahme und Nachbearbeitung von diegetischer Musik am Filmset. Wie gelingt es, musikalische Authentizität und filmische Erzählung miteinander zu verbinden? Wann wird live gespielt, wann mit Playback gearbeitet? Welche Anforderungen entstehen für Regie, Kamera, Schauspiel und Ton? Und wie lassen sich Dialoge, Geräusche und Musik so aufnehmen, dass sie sowohl den dramaturgischen als auch den technischen Anforderungen einer Kinoproduktion gerecht werden? Im Gespräch erläutern Ojanperä und Böhm die wichtigsten Produktionsschritte – von der Vorbereitung über den Dreh bis zur Endmischung – und zeigen, welche erzählerischen Möglichkeiten diegetische Musik eröffnet. Dabei wird deutlich, wie stark musikalische Entscheidungen die Wahrnehmung von Figuren, Räumen und Geschichten beeinflussen können.
Die Veranstaltung richtet sich an Filmschaffende, Toninteressierte, Studierende sowie alle Festivalgäste, die einen Einblick in die kreative und technische Praxis professioneller Klangarbeit erhalten möchten.
Anlässlich der Ausstellung von Charles Ray im Kasseler Museum Fridericianum spricht der Künstler mit Kunstkritiker und Kurator Jean-Pierre Criqui. Der von ausgewählten Musikstücken inspirierte Dialog gewährt einen Einblick in Rays außergewöhnliches skulpturales Denken und künstlerisches Schaffen sowie die Entstehung der Kasseler Schau.
Aufnahme und Postproduktion: Tobias Böhm Redaktion: Dana Schütte & Carina Wolf Jingle von Florian Hecker
Der 64 minütige dokumentarische Film North whale Island von Trond Ansten und Clemens Wilhelm feiert seine Weltpremiere auf dem MATSALU NATURE FILM Festival in Estland. Ich habe den Film, der ohne Sprache auskommt, gemischt. Zum Inhalt:
Two men arrive on a remote subarctic island with basic tools and a bag of salt. For three weeks they live only from what the sea offers and what the land allows to be taken. Without dialogue, the film observes long days with bright nights, shifting weather, and the quiet rhythm of work. What emerges is not simply a story of survival, but a silent ritual – life reduced to its essential gestures. What forgotten knowledge might still live in the movements of the hand? Gradually the island becomes a place where the boundary between human effort and the forces of nature slowly dissolves.
Director Trond Ansten, Clemens Wilhelm |Cinematography Clemens Wilhelm|Editing Trond Ansten, Clemens Wilhelm|Composer Torgeir Vassvik|Producer Trond Ansten, Clemens Wilhelm| Sounddesign Clemens Wilhelm
Vom 09.-11. Oktober findet in Kassel das RANGE Sound Festival zum dritten Mal statt. Ich bin erneut mit einem kleinen Beitrag dabei, diesmal mit einem Gespräch zur Produktion von diegetischer Musik im Film. Details werde ich an dieser Stelle noch veröffentlichen, hier der Link zur Festival-Homepage:
„A mostly funny documentary“ feiert eine weitere Aufführung! Ich habe das deutsche und englische Voice-Over aufgenommen und die Hauptmischung übernommen. Hier die Details zur Aufführung:
Elmstein, Naturfreundehaus (Elmsteiner Filmnächte) am 20.08.2026, Open-Air-Kino im Rahmen des 1. Elmsteiner Sommercamp des politischen Films, mit Q&A mit Ben Knight (Regie), in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz
Der Spielfilm „Xoftex“ (Regie/Kamera: Noaz Deshe), für den ich in weiten Teilen für den Originalton verantwortlich war, ist noch bis morgen 11.06. in der ZDF Mediathek zu sehen! Nicht verpassen!
In der heutigen Ausgabe der HNA findet sich dieser Artikel zur gemeinsamen O-Ton-Arbeit mit Eeva Ojanperä bei „Xoftex“. Der Spielilm ist weiterhin in der ZDF Mediathek zu sehen.
Die künstlerische Doku, für die ich die Tonmischung übernommen habe, läuft bei „Die Möglichkeit einer Insel“ (Berlin) am 30.04. von 16-22h mit einem special screening & talk um 20h. Link zur Veranstaltung:
THIS FILM IS SECRET follows a narrator on his voyage into a particularly dark moment in history, where humans tested the first biological weapon – the Anthrax bomb – on a herd of sheep on the “island of death” in Scotland.
Set in the time period of the ongoing Holocaust and World War II, this top secret experiment was conducted with the intention of using this weapon of mass destruction on Nazi Germany.
The narrator struggles with the implications of weaponizing bacteria, which opens a crack in his life and leads him to explore a cycle of questions of morality, ethics, and human nature.
All this is revealed in a stream of consciousness, as the narrator watches birds in a tree next to his balcony, and experiences the power and helplessness of the natural world being trapped inside his Berlin apartment during the pandemic lockdown, facing the invisible burdens of the past and future.
In the end, the birds offer a reminder of hope in apocalyptic times with the phrase: “Poo-Tee-Weet”.
Sounddesign: Christian Wittmoser, Musik: Thomas Höhl
Am 9. April 2026 eröffnet im Songshan Lake Boxes Art Museum die internationale Gruppenausstellung
„Verbindung · Hoffnung · Solidarität – Echos an der Oberfläche“.
Gemeinsam mit Eric Pries habe ich für diese Ausstellung drei quadrophonische Klanginstallationen entwickelt.
Die Ausstellung versammelt Arbeiten von Joel Baumann, Jero Van Nieuwkoop und Eric Pries, die sich mit Fragilität, Resonanz und den unsichtbaren Strukturen zwischen Individuum und Kollektiv auseinandersetzen. In installativen und zeichnerischen Ansätzen entstehen komplexe Gefüge, die soziale Verbindungen ebenso sichtbar machen wie ihre Bruchstellen.
Eröffnung
Donnerstag, 9. April 2026, 16:30 Uhr
Eröffnungsgespräch
15:30 – 16:30 Uhr
Ausstellungsdauer
9. April – 15. Juni 2026
Ort
Songshan Lake Boxes Art Museum
Songshan Lake Cultural and Artistic Block, Gebäude A2
Dongguan, China
Ich freue mich sehr über diese Zusammenarbeit und darauf, daß die Arbeiten in diesem Kontext erstmals präsentiert werden.
Wer vor Ort ist, ist herzlich eingeladen, zur Eröffnung zu kommen.
Der preisgekrönte Spielfilm „Xoftex“ (Regie: Noaz Deshe) ist ab sofort in der ZDf Mediathek abrufbar (Link untenstehend). Gemeinsam mit Eeva Ojanperä habe ich den Originalton in weiten Teilen aufgenommen.
Zum Inhalt: Nasser und sein älterer Bruder Yassin lieben Filme. Sie drehen kurze Sketche mit ihren Freunden, während sie in einem griechischen Flüchtlingslager auf die Entscheidung über ihren Asylantrag warten. „Xoftex“ ist inspiriert von den Erfahrungen während eines Theaterworkshops, den die Filmemacher mit Jugendlichen in einem griechischen Flüchtlingslager namens „Softex“ abgehalten haben.
Der Film lief bereits auf folgenden Festivals und gewann folgende Preise (Auswahl):
– Internationales Filmfestival in Karlovy Vary 2024, Weltpremiere: Crystal Globe Special Jury Mention
– Filmfest München 2024, Weltpremiere
– Thessaloniki Film Festival 2024: „Silver Alexander“ für die Beste Regie
Die Festivaltour von „We are all going to die“ neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Die Dokumentation ist aber nochmal zu sehen in Hamburg im Dokumentarfilmsalon (B-Movie St. Pauli) am 14.04.2026.
Ich war für die Voice Over Aufnahmen und die Tonmischung zuständig.
Für die Dokumentation „Ach und Krach“ von Julia Allnoch und Till Krüger habe ich den Ton gemischt. Hier die Infos zum nächsten Screening:
Der Dokumentarfilm begleitet die Band Mykket Morton – vier junge Musiker, die alles auf eine Karte setzen. Ihr großer Traum: Mit ihrer Musik groß rauskommen und irgendwann davon leben zu können. Doch der Weg dorthin ist steinig. Zwischen Proberaum, kleinen Bühnen und schlecht bezahlten Nebenjobs stellt sich immer wieder die Frage: Wie viel Leidenschaft kann man sich leisten? „ACH UND KRACH“ ist ein Porträt über Träume, Durchhaltevermögen und die Momente, in denen man sich fragt, ob man noch auf dem richtigen Weg ist. Filmvorführung inkl. anschließender Q&A mit den Filmemacher:innen Julia Allnoch und Till Krüger plus Special Guest im ZfKW, Eintritt frei
Screening inkl. Q&A am 25.02.26 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr im