Sustainability – documenta and Museum Fridericianum

Für die documenta and Museum Fridericianum gGmbH habe ich den Originalton für diesen Film zum Thema Nachhaltigkeit/Green Museum aufgenommen. Die Tonmischung stammt ebenfalls von mir. Kamera und Schnitt: Till Krüger

Zum Inhalt:

documenta is one of the most important exhibitions of contemporary art worldwide. Given its role, it has a special responsibility as regards sustainability and seeks to act as a role model. We see sustainable action as an important cross-cutting task. For us, sustainability goes far beyond environmental sustainability. The most important benchmark for all our efforts is the UN Agenda 2030 for Sustainable Development and the documenta is guided by the three-pillar model of sustainability anchored in the Agenda: Sustainability embraces ecological, economic, and social aspects.

Weltpremiere von „Xoftex“ bei Karlovy Vary International Film Festival 2024

„Xoftex“ (Regie Noaz Deshe) feiert seine Weltpremiere im Wettbewerb des 58. Karlovy Vary International Film Festival (28. Juni bis 6. Juli). Die deutsch-französische Koproduktion ist einer von zwölf Filmen, die die Veranstalter für den Wettbewerb um den Kristallglobus benannt haben.

Für den Film habe ich in weiten Teilen den O-Ton aufgenommen.

Das Internationale Filmfestival Karlovy Vary findet jedes Jahr Anfang Juli im böhmischen Kurort Karlsbad statt. Das KVIFF zählt zu den 13 A-Festivals, gehört in dieser Gruppe der weltweit führenden Festivals allerdings zu den kleineren Veranstaltungen.

Mehr zum Film und zu den Screening-Terminen demnächst hier.

MS Wissenschaft: Freiheit

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft ist im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2024 zum Thema „Freiheit“ unterwegs. Wie frei sind unsere Entscheidungen? Was können wir aus der Geschichte über Freiheit lernen? Was bedeutet der Einsatz von Künstlicher Intelligenz für unsere Freiheit? Rund 30 interaktive Exponate laden die Besucherinnen und Besucher ein, sich mit verschiedenen Facetten von Freiheit auseinanderzusetzen.

Für den hier verlinkten Film und den Teaser habe ich Interviews geführt, den O-Ton aufgenommen und die Tonmischung übernommen. Kamera und Schnitt: Sascha Mannel.

Videos: Sascha Mannel/ Tobias Böhm Beitragsfoto: BMBF/Harald Franzen

Von der Homepage des Bundesministerium für Bildung und Forschung:

Die interaktive Ausstellung an Bord des umgebauten Frachtschiffs MS Wissenschaft präsentiert Besucherinnen und Besuchern vielfältige Perspektiven auf das Thema Freiheit.

„Freiheit ist das Fundament für alles: Für die Art, wie wir in unserem Land leben, für unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und unseren Wohlstand. Und sie ist von verschiedenen Seiten unter Druck“, so Bundesforschungs-ministerin Bettina Stark-Watzinger. „Wir wollen 2024 zu einem intensiven Debattenjahr machen, zum Jahr der Freiheit. Daher lade ich alle ein, an Bord der MS Wissenschaft zu kommen und sich intensiv mit dem Thema Freiheit auseinanderzusetzen.“

Interaktive Exponate zum Thema Freiheit

Rund 30 interaktive Exponate laden die Besucherinnen und Besucher ein, sich mit verschiedenen Facetten von Freiheit auseinanderzusetzen: So können Interessierte selbst zu Hirnforschenden werden und herausfinden, wie frei ihre Entscheidungen wirklich sind. Oder sie können bei einem Pinball-Spiel erfahren, wie genetische und gesellschaftliche Faktoren bestimmte Lebensbereiche beeinflussen. Wer sich für aktuelle Fragen rund um Meinungsfreiheit in den sozialen Medien interessiert, kann testen, wie sich neue EU-Regeln zur Eindämmung von Hass im Netz auswirken. Und bei einem Quiz zur Geschichte des Freiheitsbegriffes vom Mittelalter bis in die Gegenwart können Ausstellungsgäste ihr Wissen testen. Ergänzend gibt es in vielen Tourorten ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm sowie Schulworkshops. Die Ausstellung wird ab zwölf Jahren empfohlen.

www.ms-wissenschaft.de

www.wissenschaftsjahr.de

Die MS Wissenschaft tourt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch Deutschland. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen. Die Exponate kommen direkt aus der Forschung und werden zur Verfügung gestellt von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern.

„BETONGEFLÜSTER“ von Jannis Lenz im Juni in Wien bei den VIENNA SHORTS im Wettbewerb

Betongeflüster, bei dem ich am Surround Mix mitgearbeitet habe, läuft bei den Vienna Shorts (logischerweise in Wien) an folgenden Terminen:

Samstag, 01. Juni um 18:00 Uhr im Stadtkino im Künstlerhaus
Sonntag, 02. Juni um 13:30 Uhr im Milieukino im MQ

Von der Festivalhomepage:

Dieser hochaktuelle und doch zeitlose „Wienerfilm“ zeugt von Sensibilität, Kunstfertigkeit und Originalität. Jeglicher Zusammenfassung trotzend – die Geschichte eines unbändigen Monsters ließ sich sowohl von Mittelaltersagen als auch von Internetchats inspirieren –, schreit dieses Stimmungsgedicht von Autor/Regisseur Lenz (Battlefield, ÖW 2020) förmlich nach der Kinoleinwand. Ein Miniepos, das beim Entfalten seines neofolkloristischen Zaubers bravourös mit dem Breitwandformat umzugehen weiß. (ny)

Der Trailer:

„Augen zu“ von Victoria Koberstein beim Bundesfestival Junger Film in St. Ingbert

Im „Filmblock 10 Genauer betrachtet“ läuft der Kurzfilm „Augen zu“ von Victoria Koberstein, den ich gemischt habe. Hier alle Infos zum Screening und Inhalt des Films von der Festivalhomepage:

Datum: am 08.06.24 um 20:30 Uhr
Location: Open-Air-Kino St. Ingbert

Ein Abend in einer streng konservativen deutschen Familie im Jahr 1996:
Die 7-jährige Lilith und ihre 10 Jahre alte Schwester Medea schauen heimlich fern. Als sie um die Fernbedienung streiten, erwischt sie ihre Mutter – und Medea wird hart bestraft.
Wenige Augenblicke später, im Badezimmer, beginnen die Schwestern erneut zu streiten. Ihr Konflikt wird körperlich, sie ringen und kämpfen – bis Lilith ihre Schwester mit einer solchen Wucht schubst, dass sie schwer verletzt wird.
Liliths Angst um Medea vermischt sich mit der Furcht vor Bestrafung durch ihre Mutter.
Medea, hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch nach elterlicher Fürsorge und der Verantwortung, ihre jüngere Schwester vor eben diesen Eltern zu schützen, trifft ihre Entscheidung derweil in aller Stille.

Regie: Victoria Koberstein
Produktion: Victoria Koberstein
Cast: Lilith Suker, Medea Suker, Astrid Meier
Drehbuch: Victoria Koberstein
Bildgestaltung: Makito Kumazawa
Szenenbild: Kim Josephine Schölch
Sounddesign: Julian Blumnauer
Maske: Julia Gens
Kostüm: Julia Gens
Editing: Victoria Koberstein
Musik: Luca A. Hettling

Regiekommentar

Ich habe eine sehr lebhafte Erinnerung an einen Streit mit meiner Schwester, den wir hatten, als ich etwa sechs Jahre alt war. Eines Abends im Bad schubste ich sie so stark, dass sie sich schwer verletzte.
Ich flehte sie an, nicht nach unseren Eltern zu rufen, da wir beide wussten, dass mir eine heftige Bestrafung drohen würde.
Meine Schwester beschloss, ihnen nichts davon zu erzählen. Bis heute glaube ich, dass sie mich schützen wollte.

Der Film Augen zu beleuchtet die Komplexität geschwisterlicher Beziehungen und zeigt auf, was für Folgen das damals noch gängige Erziehungsmodell „Zuckerbrot und Peitsche“ für Kinder und ihr Verhältnis zu sich selbst, den Geschwistern und den Eltern haben kann.

Victoria Koberstein ist in Kassel, Deutschland, geboren (*23.04.1995) und aufgewachsen und begann ihr Filmstudium in Chicago, USA, im Jahr 2014. Sie setzte ihr Studium an der Kunsthochschule Kassel im Bereich Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Film fort.
Dort führt sie Regie, schreibt, produziert und schneidet Kurzspielfilme, Dokumentationen, Tanz- und Musikfilme in Zusammenarbeit mit internationalen Filmemacher*innen.
In 2021 gründete sie die in Vellmar ansässige Filmproduktionsfirma STEINWARM und erhielt mehrfache Filmförderung durch die Hessen Film & Medien.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit als Spielfilm-Autorin liegt auf innerfamiliären Dynamiken und dem Aufwachsen in autoritären Strukturen mit besonderem Hinblick auf die Rolle der Kinder.

Premiere von „Betongeflüster“ von Jannis Lenz

„Betongeflüster“ von Jannis Lenz feierte Premiere auf der Diagonale – Festival des Österreichischen Films (Österreich, April 2024). Erneut haben Thomas Höhl und Christian Wittmoser Musik und Sounddesign übernommen, ich habe in Zusammenarbeit mit den beiden und Regisseur Jannis Lenz gemischt in 5.1 und stereo. Hier die Infos zum Film vom Verleih Lemonade Films:


„Betongeflüster“ basiert auf dem Spiel „Exquisite Corpse“ der Surrealisten aus den 1920er Jahren, das in ein modernisiertes Chatgruppenformat übertragen wurde. Wir erforschen die Basilisken-Legende als thematischen Faden im Film und setzen uns spielerisch mit der Entstehung von urbanen Mythen auseinander. Die Erzählung entfaltet sich organisch, da sich die Geschichten frei und unvorhersehbar von Person zu Person neu erzählen.

Cast
Nancy Mensah-Offei, Anja Burghardt, Kamel Jirjawi, Olivia Hild, Akino Distelberger, Dolly Lewis, Béla Baptiste, Hanna Berger

Crew
Director: Jannis Lenz
Screenplay: Jannis Lenz
Texts Chatgroup: Jessica Lind, Sonja Lenz, Heinz G. Lenz, Daniela Szudra, Nils Taavi, Nancy Mensah-Offei, Jannis Lenz
Producer: Roland Fischer, Jannis Lenz
Cinematographer: Patrick Wally
Sound design: Christian Wittmoser
Editor: Ygor Gama
Composer: Thomas Höhl
Dramaturgy: Jessica Hausner
Costume: Christin Fischer
VFX : Vannessa Kuhfs
Color correction: Embel Studio Post
Title design: Vannessa Kuhfs

Gefördert von BKM, MfG, Kulturamt Konstanz, FFA