Gerade habe ich dieses Video entdeckt, in dem die Kuratoren die Auswahl von „Xoftex“ für den Wettbewerb des KVIFF58 erklären. „What an important Film“ ist das Schluss-Statement hier. Für Xoftex war ich in weiten Teilen für den Originalton zuständig. Den Trailer zum Film verlinke ich noch an dieser Stelle.
Kategorie: Aktuelle Projekte
An diesen Projekten arbeite ich aktuell
Das Kassel Convention Bureau stellt die Vielfalt der Stadt Kassel vor
Für zwei Imagefilme des Kassel Convention Bureau habe ich den O-Ton aufgezeichnet. Hier die Videos, Text vom Kassel Convention Bureau.
Kommen Sie mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise durch Kassel: In diesem Video verrät Ihnen Thomas Lenz von LENZevents seine besten Insidertipps für die documenta-Stadt.
Welche Branchenkompetenzen bietet euch die Destination Kassel? Im Video stellt euch Kai Lorenz Wittrock, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Kassel, unseren innovativen Wirtschafts- und Forschungsstandort persönlich vor.
Flugaufnahmen
Aktuell bin ich für einen Dokumentarfilm öfter in Kleinflugzeugen unterwegs. Tontechnisch eine ganz besondere Herausforderung! Der Film wird in 2025 fertiggestellt werden, Details dazu dann an dieser Stelle!
Filme zum Thema Klimawandel und Nachhaltigkeit
Seit vielen Jahren zeichne ich den Originalton für wissenschaftliche Filme zu den Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit auf. Hier als Beispiel ein Statementvideo von Prof. Dr. Andreas Christian Braun, Professor für Human-Environment Interactions am Kassel Institute for Sustainability auf der Homepage handeln-statt-kriminalisieren.com :
Kamera, Schnitt und Produktion: Sascha Mannel
Tonmischung für „Unser Schlumpi“ von Clemens Wilhelm
UNSER SCHLUMPI
(engl. title: OUR SCHLUMPI)
Video
8 min
2024
Through black-and-white photos, the life of a cocker spaniel named Schlumpi offers an intimate portrait of post-WWII Germany, tracing the quiet, unspoken lives of a middle-class couple from the late 1950s to the early 1970s.
As dates and handwritten notes hint at their world, Schlumpi is the constant, an ever-present companion until his death, replaced by Peggy, another spaniel. But as Peggy’s story fades, so too does the album, abruptly ending in empty black pages.
Discovered decades later at a Berlin flea market, this 5 € relic is a haunting glimpse into forgotten lives, human and canine.
Credits:
Actress: Jessica Arseneau
Music: Lauren Camarata, Amanda Fucello, Daniel Fucello
Sound Mix: Tobias Böhm, bvft
Color: Nicolás Rupcich
Director, Producer, Camera, Editor: Clemens Wilhelm
UNSER SCHLUMPI
Rückblick: Point Blank von Julia Charlotte Richter (2019)
„Point Blank“ bezieht sich auf eine Filmszene aus „The Misfits“ (1961), die in Julia Charlotte Richters Arbeit reinszeniert und weiterführend kontextualisiert wird. In der Originalszene bäumt sich die frisch geschiedene Hauptfigur Roslyn (Marilyn Monroe) gegen drei abgehalfterte Cowboys auf und konfrontiert die Männer mitten in der Wüste mit all ihren Ängsten, Mängeln und verlorenen Träumen. In „Point Blank“ sehen wir eine junge Frau, die in surrealen Wüstenlandschaften umherwandert, ein Aufbruch ins Entlegene der Welt und das eigene Innere. Mit jedem Schritt hinaus in die Wüste, begibt sich das Mädchen in ihre eigene Tiefe hinab, wo sie einen Ort sucht, der für die Platzierung ihrer Gefühle und Worte geeignet zu sein scheint. Doch im Gegensatz zu Roslyn richtet sich die junge Frau nun an abwesende Adressaten: „Liars“, „Murderers“ und „Dead Men“ ruft sie und dreht sich wild umher. Die Worte, die sich wie Schüsse in der Luft verteilen, fallen jedoch wieder auf sie zurück. Außer einem leicht vernehmbaren Echo gibt es keine Resonanz an diesem Ort, der als dramatische Sehnsuchtskulisse in die kollektive Kinogeschichte eingebrannt ist und die Besessenheiten einer verzerrten, patriarchalen Gesellschaft abbildet. An der selben Stelle, wo Roslyn noch drei Männern ein erschrockenes Staunen entlocken konnte, bleibt die junge Frau in Julia Charlotte Richters Video allein und ungehört, die Wüste als einziger Zeuge ihres Manifests, ihrer Wut und ihrer Stärke.
Regie,Produktion, Schnitt: Julia Charlotte Richter
Kamera: Ben Brix
Originalton und Mischung: Tobias Böhm
Sounddesign: Christian Wittmoser
Weitere Infos:
www.juliacharlotterichter.com/Point-Blank

Der Feuersturm von 1943: Gedenken an „Operation Gomorrha“
Für den Dokumentarfilm „Der Feuersturm von 1943: Gedenken an Operation Gomorrha“ von Christian Grasse habe ich die Tonmischung übernommen.
Heute feiert der Film in einer extra erstellten Schnittversion Premiere in Hamburg. Das Hamburg Journal des NDR kündigt den Abend so an:
Weitere Vorführungen in den nächsten Tagen.
Interview mit Hendrik Schmitt zu „Spielerepublik Deutschland“
Bei der Preisverleihung zum Spiel des Jahres 2024 hat Regisseur Hendrik Schmitt ein Interview zum Dokumentarfilm „Spielerepublik Deutschland“ gegeben, für den ich in weiten Teilen den Originalton aufgezeichnet habe. Hier der Link, Hendrik spricht ab 1:45:00.
Filmregisseur Noaz Deshe erhält beim KVFF in Karlsbad die „Special Jury Mention“ für Xoftex
Das KVFF ist eines von 13 A-Festivals weltweit. Die Special Mention ist ein schöner Erfolg für Xoftex, für den ich in weiten Teilen den O-Ton aufgenommen habe. Gratulation, Noaz!

Regisseur Noaz Deshe zu Xoftex im Hollywood Reporter
Ein weiterer Artikel zu Xoftex, für den ich in weiten Teilen den O-Ton aufgenommen habe.
Filmkritiken von Variety und ICS zu „Xoftex“
Hier verlinke ich mal eine Kritik zu Noaz Deshe`s Film „Xoftex“, der gerade Weltpremiere auf dem KVFF in Karlsbad und dem Filmfest München gefeiert hat und für den ich Teile des O-Tons aufgenommen habe.
https://variety.com/2024/film/reviews/xoftex-review-1236059009
Sustainability – documenta and Museum Fridericianum
Für die documenta and Museum Fridericianum gGmbH habe ich den Originalton für diesen Film zum Thema Nachhaltigkeit/Green Museum aufgenommen. Die Tonmischung stammt ebenfalls von mir. Kamera und Schnitt: Till Krüger
Zum Inhalt:
documenta is one of the most important exhibitions of contemporary art worldwide. Given its role, it has a special responsibility as regards sustainability and seeks to act as a role model. We see sustainable action as an important cross-cutting task. For us, sustainability goes far beyond environmental sustainability. The most important benchmark for all our efforts is the UN Agenda 2030 for Sustainable Development and the documenta is guided by the three-pillar model of sustainability anchored in the Agenda: Sustainability embraces ecological, economic, and social aspects.
MS Wissenschaft: Freiheit
Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft ist im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2024 zum Thema „Freiheit“ unterwegs. Wie frei sind unsere Entscheidungen? Was können wir aus der Geschichte über Freiheit lernen? Was bedeutet der Einsatz von Künstlicher Intelligenz für unsere Freiheit? Rund 30 interaktive Exponate laden die Besucherinnen und Besucher ein, sich mit verschiedenen Facetten von Freiheit auseinanderzusetzen.
Für den hier verlinkten Film und den Teaser habe ich Interviews geführt, den O-Ton aufgenommen und die Tonmischung übernommen. Kamera und Schnitt: Sascha Mannel.
Videos: Sascha Mannel/ Tobias Böhm Beitragsfoto: BMBF/Harald Franzen
Von der Homepage des Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Die interaktive Ausstellung an Bord des umgebauten Frachtschiffs MS Wissenschaft präsentiert Besucherinnen und Besuchern vielfältige Perspektiven auf das Thema Freiheit.
„Freiheit ist das Fundament für alles: Für die Art, wie wir in unserem Land leben, für unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und unseren Wohlstand. Und sie ist von verschiedenen Seiten unter Druck“, so Bundesforschungs-ministerin Bettina Stark-Watzinger. „Wir wollen 2024 zu einem intensiven Debattenjahr machen, zum Jahr der Freiheit. Daher lade ich alle ein, an Bord der MS Wissenschaft zu kommen und sich intensiv mit dem Thema Freiheit auseinanderzusetzen.“
Interaktive Exponate zum Thema Freiheit
Rund 30 interaktive Exponate laden die Besucherinnen und Besucher ein, sich mit verschiedenen Facetten von Freiheit auseinanderzusetzen: So können Interessierte selbst zu Hirnforschenden werden und herausfinden, wie frei ihre Entscheidungen wirklich sind. Oder sie können bei einem Pinball-Spiel erfahren, wie genetische und gesellschaftliche Faktoren bestimmte Lebensbereiche beeinflussen. Wer sich für aktuelle Fragen rund um Meinungsfreiheit in den sozialen Medien interessiert, kann testen, wie sich neue EU-Regeln zur Eindämmung von Hass im Netz auswirken. Und bei einem Quiz zur Geschichte des Freiheitsbegriffes vom Mittelalter bis in die Gegenwart können Ausstellungsgäste ihr Wissen testen. Ergänzend gibt es in vielen Tourorten ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm sowie Schulworkshops. Die Ausstellung wird ab zwölf Jahren empfohlen.
www.ms-wissenschaft.de
www.wissenschaftsjahr.de
Die MS Wissenschaft tourt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch Deutschland. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen. Die Exponate kommen direkt aus der Forschung und werden zur Verfügung gestellt von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern.
„BETONGEFLÜSTER“ von Jannis Lenz im Juni in Wien bei den VIENNA SHORTS im Wettbewerb
Betongeflüster, bei dem ich am Surround Mix mitgearbeitet habe, läuft bei den Vienna Shorts (logischerweise in Wien) an folgenden Terminen:
Samstag, 01. Juni um 18:00 Uhr im Stadtkino im Künstlerhaus
Sonntag, 02. Juni um 13:30 Uhr im Milieukino im MQ
Von der Festivalhomepage:
Dieser hochaktuelle und doch zeitlose „Wienerfilm“ zeugt von Sensibilität, Kunstfertigkeit und Originalität. Jeglicher Zusammenfassung trotzend – die Geschichte eines unbändigen Monsters ließ sich sowohl von Mittelaltersagen als auch von Internetchats inspirieren –, schreit dieses Stimmungsgedicht von Autor/Regisseur Lenz (Battlefield, ÖW 2020) förmlich nach der Kinoleinwand. Ein Miniepos, das beim Entfalten seines neofolkloristischen Zaubers bravourös mit dem Breitwandformat umzugehen weiß. (ny)
Der Trailer:
„Augen zu“ von Victoria Koberstein beim Bundesfestival Junger Film in St. Ingbert
Im „Filmblock 10 Genauer betrachtet“ läuft der Kurzfilm „Augen zu“ von Victoria Koberstein, den ich gemischt habe. Hier alle Infos zum Screening und Inhalt des Films von der Festivalhomepage:
Datum: am 08.06.24 um 20:30 Uhr
Location: Open-Air-Kino St. Ingbert
Ein Abend in einer streng konservativen deutschen Familie im Jahr 1996:
Die 7-jährige Lilith und ihre 10 Jahre alte Schwester Medea schauen heimlich fern. Als sie um die Fernbedienung streiten, erwischt sie ihre Mutter – und Medea wird hart bestraft.
Wenige Augenblicke später, im Badezimmer, beginnen die Schwestern erneut zu streiten. Ihr Konflikt wird körperlich, sie ringen und kämpfen – bis Lilith ihre Schwester mit einer solchen Wucht schubst, dass sie schwer verletzt wird.
Liliths Angst um Medea vermischt sich mit der Furcht vor Bestrafung durch ihre Mutter.
Medea, hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch nach elterlicher Fürsorge und der Verantwortung, ihre jüngere Schwester vor eben diesen Eltern zu schützen, trifft ihre Entscheidung derweil in aller Stille.
Regie: Victoria Koberstein
Produktion: Victoria Koberstein
Cast: Lilith Suker, Medea Suker, Astrid Meier
Drehbuch: Victoria Koberstein
Bildgestaltung: Makito Kumazawa
Szenenbild: Kim Josephine Schölch
Sounddesign: Julian Blumnauer
Maske: Julia Gens
Kostüm: Julia Gens
Editing: Victoria Koberstein
Musik: Luca A. Hettling

Regiekommentar
Ich habe eine sehr lebhafte Erinnerung an einen Streit mit meiner Schwester, den wir hatten, als ich etwa sechs Jahre alt war. Eines Abends im Bad schubste ich sie so stark, dass sie sich schwer verletzte.
Ich flehte sie an, nicht nach unseren Eltern zu rufen, da wir beide wussten, dass mir eine heftige Bestrafung drohen würde.
Meine Schwester beschloss, ihnen nichts davon zu erzählen. Bis heute glaube ich, dass sie mich schützen wollte.
Der Film Augen zu beleuchtet die Komplexität geschwisterlicher Beziehungen und zeigt auf, was für Folgen das damals noch gängige Erziehungsmodell „Zuckerbrot und Peitsche“ für Kinder und ihr Verhältnis zu sich selbst, den Geschwistern und den Eltern haben kann.
Victoria Koberstein ist in Kassel, Deutschland, geboren (*23.04.1995) und aufgewachsen und begann ihr Filmstudium in Chicago, USA, im Jahr 2014. Sie setzte ihr Studium an der Kunsthochschule Kassel im Bereich Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Film fort.
Dort führt sie Regie, schreibt, produziert und schneidet Kurzspielfilme, Dokumentationen, Tanz- und Musikfilme in Zusammenarbeit mit internationalen Filmemacher*innen.
In 2021 gründete sie die in Vellmar ansässige Filmproduktionsfirma STEINWARM und erhielt mehrfache Filmförderung durch die Hessen Film & Medien.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit als Spielfilm-Autorin liegt auf innerfamiliären Dynamiken und dem Aufwachsen in autoritären Strukturen mit besonderem Hinblick auf die Rolle der Kinder.
