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„Moment by moment“ ist online!

Der Künstler Lei Xue hat 2006 erstmalig einen Trickfilm produziert und ich durfte damals das Sounddesign/die Mischung übernehmen. Noch heute bin ich von seiner unglaublichen Aquarelltechnik begeistert und außerdem von der konsequenten Umsetzung dieses Projektes. Bild und Ton gehen eine tolle Verbindung ein!

Heute habe ich den Film online entdeckt und möchte ihn euch nicht vorenthalten:

„Moment by moment“ von Lei Xue (2006)
Aktuelle Projekte

Tontipp Nr.04

Bei der Samplerate (deutscher Begriff: Abtastrate) handelt es sich um die zeitliche Unterteilung einer digitalen Tonaufnahme. Während im Bildbereich 24 Bilder pro Sekunde ausreichen, um den Eindruck einer fließenden Bewegung beim Zuschauer zu erzeugen, braucht es für eine gelungene Tonaufzeichnung eine viel feinere Auflösung.

WÄHLE FÜR FILMTONAUFNAHMEN DIE SAMPLERATE 48KHZ, FÜR AUFNAHMEN OHNE BILDBEZUG 44,1KHZ!

Interessanterweise ist immer die Hälfte der Samplerate die höchste Frequenz, die die Aufnahme enthalten kann. Also können bei 48kHz Samplerate Frequenzen bis 24000 Hz aufgenommen werden, bei 44,1kHz sind es Frequenzen bis 22050 Hz. Da der gesunde Mensch nur bis 20000Hz hören kann, sind die Samplerates hervorragend und bieten mehr Frequenzen als das menschliche Gehör.

Warum gibt es dann überhaupt höhere Samplerates an Rekordern? Vorrangig aus Marketing-Gründen, aber eine kleine Ausnahme gibt es: Wenn man später die Tonaufnahmen in der Tonhöhe nach unten verändern („pitchen“) will, dann kann es sinnvoll sein, mit höheren Samplerates zu arbeiten (vorausgesetzt man benutzt Mikrofone mit erweitertem Frequenzbereich wie die Sennheiser 8000er Serie).

Tontipps

„In the distance“ ist online!

Der Animationsfilm „In the distance“ von Florian Grolig steht seit einiger Zeit nun in voller Länge online! Das Sounddesign und die Mischung haben Christian Wittmoser und ich erstellt. Der Film hat zu Recht eine Menge Preise gewonnen und eine große Festivaltour hinter sich gebracht – schaut ihn euch hier an!

In The Distance from Florian Grolig on Vimeo.

It’s calm and peaceful above the clouds. But chaos lurks in the distance and each night, it draws closer.

Festivals, TV und Ausstellungen

Tontipp Nr.03

Wer bei einem professionellen oder privatem Verleiher Filmtontechnik leiht, sollte späteren Ärger vermeiden, indem man

DAS GELIEHENE EQUIPMENT AUF VOLLSTÄNDIGKEIT UND FUNKTIONSTÜCHTIGKEIT ÜBERPRÜFT.

Vergesst bei dem Check nicht die Kleinteile (z.B: bei den Ansteckern), das Zubehör (externe Stromversorgung, Kreuzgurt etc) und die Verbrauchsmaterialen (Klebeband, Batterien usw)! In Hektik funktioniert das alles nicht, nehmt Euch Zeit für den Verleihvorgang!

Zu guter Letzt: Sorgfältig den Papierkram überprüfen: Sind die verliehenen Teile alle korrekt eingetragen? Der Verleihzeitraum? Die Rechnungsadresse der Produktion? Gibts ne Telefonnummer für Rückfragen?

Wenn Ihr das alles bedacht habt, sollte es keine Probleme geben und ihr müßt die drei großen peinlichen Verleihlügen

  • Das war schon so!
  • Das hatten wir nicht!
  • Das haben wir gar nicht benutzt!

gar nicht auspacken;-)

Tontipps
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